Barfen. Die biologisch artgerechte Rohfütterung.

Seit einigen Jahren entwickelt sich die Rohfütterung zum Trend unter Hundebesitzern. B.A.R.F steht als Kürzel für biologisch artgerechte Rohfütterung und imitiert die Ernährungsweise der Hundevorfahren. In freier Wildbahn haben sie rohes Fleisch, Knochen und etwas Gemüse gefressen und das in oft unregelmäßigen Abständen, wenn sie eine Beute erlegt haben.

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Barfen - Die biologisch artgerechte Rohfutterung

Barfen verzichtet auf Fertigprodukte und enthält keinerlei gekochte Zutaten, Getreide, Zusätze oder Konservierungsmittel. Hauptbestandteile sind rohes Fleisch, Knochen und Innereien, etwas Gemüse, Obst, Öle und auch Fisch.

Warum ist roh gut? Rohes Fleisch enthält viele Eiweiße, die den Körper aufbauen und ihm Energie geben. Die rohen Knochen helfen beim Skelettaufbau und sorgen dafür,dass das Calzium-Phosphor-Verhältnis im Gleichgewicht ist. Hunde bekommen von den Knochen auch notwendige Mineralien. Knochenmaterial darf nicht gekocht werden! Es erhärtet dabei und kann beim Fressen in kleine Teile zersplittern. Das kann dem Hund innere Verletzungen zufügen.

Gute Fleischquellen sind Rind, Geflügel, Wild. Auch Fisch, wie Lachs oder Sardinen, ist ein Leckerbissen und enthält wichtige Fettsäuren. Als Knochen eignen sich Rinderknochen, besonders Brustknochen, Rippen oder Ochsenschwanz. Kleinere Geflügelknochen, wie Hälse oder Flügel sind passend für den Anfang.

Wie bekomme ich das Fleisch? Bauernhöfe, Schlachter oder Metzgereien sind erste Anlaufstellen. Auch der Tiefkühlbereich im Supermarkt ist eine gute Quelle für Selbstmischer. Mittlerweile gibt es auch einige Produzenten von Rohfutter, die fertig gemischte Fleisch- und Knochenportionen verkaufen oder über das Internet versenden. Manche Hundebesitzer ergänzen Knochen und Fleisch mit Gemüse, wenig Obst sowie Ölen, damit der Hund fettlösliche Vitamine besser verwerten kann.

Wie stellt man das Futter um? Der Wechsel zu BARF sollte direkt beginnen, das heißt kein übergangsweises Mischen von Roh- und Trockenfutter. Am Anfang sollten die Zutaten leicht verdaulich sein: weniger Knochenmaterial, viel Pansen mit hilfreichen Enzymen und mehr Gemüse, damit der Hund die neue Kost besser verdauen kann. Gerade bei rohen Knochen kann es zu Beginn vorkommen, dass der Hund sie wieder erbricht, da es ungewohnt für sein Verdauungssystem ist. Nach einiger Zeit, spätestens zwei Wochen, sollte sich das gegeben haben.

Wie berechnet sich die Futtermenge? Dafür brauchen Sie das Körpergewicht Ihres Hundes. Die tägliche Futtermenge sollte bei zwei bis fünf Prozent des Gewichts liegen. Wichtig ist, dass Sie bei der Umstellung auf BARF das Gewicht Ihres Hunde mitverfolgen: Nimmt der Hund zu, sollten Sie die Futtermenge reduzieren. Nimmt er ab, dann füttern

Sie etwas mehr. Auch individuelle Faktoren, wie Bewegungsdrang, Alter des Hundes oder Gesundheitszustand, sollten Sie bei der Futterberechnung berücksichtigen. Manche Hunde haben einen langsameren Stoffwechsel und brauchen deshalb insgesamt mehr Zeit bei der Futterumstellung.

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